Von mystischen Orten mit Wassergöttinnen, Waldelfen, Sümpfen und Mausoleen

Am letzten Tag des Wonnemonat Mais machten meine liebe Freundin Natascha und ich uns auf nach Ziegelsdorf. Hier liegt ganz versteckt im Wald ein Mausoleum. Schon lange hatten wir uns vorgenommen, diese denkmalgesschützte Begräbnisstätte des Freiherrn Hans Georg Friedrich Werner von Seebach zu suchen.
Ein Fußmarsch durch den Wald führte uns vorbei an der Statue der Wassergöttin. Wie aus dem nichts steht sie auf einmal mitten im Wald und wirkt wirklich etwas gruselig.
Das Mausoleum  selbst steht vollkommen zugewachsen und versteckt umgeben von zwei kleinen Seen bzw. Sümpfen auf einer Anhöhe südlich von Ziegelsdorf in Oberfranken. Es ist laut Wikipedia neben dem Herzoglichen Mausoleum am Glockenberg in Coburg das einzige Mausoleum im Coburger Land.
Wir waren schwer beeindruckt von diesem überaus mystischen Ort, der Stille, die uns für die Zeit unseres Aufenthaltes dort umgab und von der Schönheit des 1897 erbauten, langsam verfallenden Gemäuers. Der ein oder andere Schauer lief uns tatsächlich immer wieder über den Rücken… Warum? Seht selbst: